UNSERE ELTERNINITIATIVE

Die Elterninitiative Großstadtindianer e.V. hat sich aufgrund des Kitaplatzmangels in den Berliner Stadtteilen Friedrichshain und Lichtenberg gebildet. Aus der Not wurde eine Tugend: Der Verein wurde von 15 Eltern gegründet, um mit viel Engagement und Herzblut eine Kita für unseren Nachwuchs auf die Beine zu stellen. Wir verstehen die Gründung unserer Kita als Chance, die für uns Eltern wesentlichen Werte in den Kita-Alltag zu integrieren.

Unsere Vorstellungen haben wir in unserer Satzung formuliert, die hier heruntergeladen werden kann:

Die Satzung der Großstadtindianer herunterladen

UNSER ANSATZ

In unserer Kita in der Türrschmidtstraße 33 in Berlin Lichtenberg betreuen wir seit Sommer 2012 bis zu 30 Kinder zwischen 1 und 6 Jahren in altersheterogenen Gruppen.

Fusion von Großstadt und Natur

Der Name Großstadtindianer vereint Großstadt und Naturverbundenheit. Uns ist es ein Anliegen, den Kindern im Großstadtdschungel die Auseinandersetzung mit der Natur zu ermöglichen. Sie sollen mit Naturmaterialien spielen können, regelmäßige Ausflüge ins Grüne machen und naturbelassene Nahrungsmittel frisch verarbeitet zu sich nehmen. Die Großstadt soll dabei jedoch nicht ins Hintertreffen geraten.

Kinder sind kompetent

Grundlage unserer Arbeit soll kein isoliertes Leitbild, sondern verschiedene Aspekte aus der konstruktivistischen Pädagogik, der Bewegungspädagogik nach Pikler, sowie der Reformpädagogik nach Freinet, Montessori und Petersen bilden. Dabei orientieren wir uns am Berliner Bildungsprogramm.

Wir respektieren die Würde und Kompetenz des Kindes, seine Eigeninitiative und -aktivität von Geburt an, indem wir u.a. auf freie Bewegungsentwicklung achten (vgl. Emmi Pikler).
Einen Grundsatz unserer Arbeit bildet der konstruktivistische Ansatz. Das heißt, dass sich jeder Mensch seine eigene Lebenswirklichkeit konstruiert und im lebenslangen Lernprozess seine individuelle Repräsentation der Welt schafft.

Wir setzen unser Vertrauen in die Selbstbildungskraft des Kindes. Jedes Kind ist von Geburt an wissbegierig und folgt dem inneren Drang, seine Welt zu erkunden (vgl. Maria Montessori). Bildung vollzieht sich in der Eigenaktivität der Kinder, vom Kinde ausgehend. Es gilt nicht, sie zu etwas „hinzuziehen“, sondern das Feuer des Lebendigseins gemeinsam mit ihnen zu schüren (vgl. Célestin Freinet).

Wir sehen das Kind als eigenständige Persönlichkeit von Geburt an. Um ihm einen selbstbestimmten Entwicklungsweg und den Erwerb von sozialen Kompetenzen zu ermöglichen, begegnen wir ihm mit Offenheit, Akzeptanz und Wertschätzung.